Die Zucht

 

Wie alles begann

 




 
Mach ich es kurz  oder ausführlich? Ich habe mich für das ausführlichere entschieden.. 

Schon 1990 interessierte  mich der Collie, da ich wie auch andere schon, mit Lassie aufgewachsen bin. Doch zu dieser Zeit waren  meine Kinder noch zu klein  um an  einen Hund zudenken. So entschlossen wir uns , noch ein wenig zu warten und schauten uns Ausstellungen  an. Vor 13 Jahren zog dann unser erster Collie bei uns ein. Es war Dropje von der Stellerburg. Ein NRV Rüde. Doch dann kam die Sehnsucht nach einem Zweithund und einmal Welpen haben das wäre eine Aufgabe für mich, eine Lebensaufgabe. So schauten wir uns in Bardowick die Ausstellung an und sahen  zum ersten Mal einen Sheltie in  natura. Das war es, und blue-merle sollte es sein. 

Wir riefen bei der Welpenvermittlung an und die schickten uns zu einer Sheltiezüchterin gut 100 Km von uns entfernt. Wir sahen die Mutter, die mir annähernd nicht so gut gefiel wie die blue-merle auf dieser Ausstellung. Aber wie heißt der Spruch : die Welpen können ganz anders aussehen. Doch diese Hündin bekam keine Welpen und so wurden wir weiter verwiesen an den Zwinger wo auch meine erste Hündin herstammt. Es war Jo-Anne Brown von der Quickborner Mühle. Na, klar wurde mir gesagt man tritt dort  in den Verein ein wo der Hund herstammt. Also bin ich in den VDH eingetreten. Meine erste Ausstellung machte ich 1995 in Schwerin. Meine Hündin  ging mit einem wenig versprechend aus dem Ring. Sie sollte angeblich HD haben und ich  sollte sie untersuchen lassen. Weiterhin wurde auch noch ein Stehohr bemängelt was andere Welpen in diesem Alter auch hatten. Für mich brach eine Welt zusammen. HD? War sie doch eine wunderschöne Hündin schöner als manch andere . Doch meine Hündin hatte keine HD das wurde mir vom Tierarzt bestätigt . Eine Seite A und die andere B. Komisch. Na ja gut laufen konnte sie nicht besonders auf dem Parket, auf der Ausstellung. Ich habe es dann nochmals versucht. Darüber reden möchte ich nicht mehr . Bei der dritten Ausstellung war meine Hündin läufig. ich ging ohne sie hin um bescheid zusagen. Aber das interessierte keinen. Auch bei Wanderungen hielten die Leute abstand von uns. Bis sich  heraus stellte das die Züchterin nicht mehr im VDH war und keine Hunde von ihr mehr in der Zucht waren. Ach her je. Mich wollten sie also auch nicht. was kann dich denn bitte schön dazu. Mein Collie wurde kritisiert genau wie meine Hündin. Einen Spruch habe ich nie vergessen. Damit können sie auch keinen Blumentopf gewinnen. Bloß zuvor wurde mir noch bestätigt wie schön doch meine Hündin wäre und das von einer Richterin.. So weit so gut. Mittlerweile hatte ich mir meine blue-merle von  der selben Züchterin bestellt. Gleichzeitig ging ich auf Suche nach einem Rüden , tricolour sollte er sein. Ja, so sollte meine Zucht beginnen. Eine zobel-weiße, eine blue-merle und einen tricolour Rüde. Wenn meine Hündin schon keine Ausstellungs-Hündin wird, dann sollte doch der Rüde wenigstens den Versuch wagen.

Also los ging die Reise. Ich rief bei der Züchterin meiner Wahl an. Erzählte ihr das ich gerne einen Rüden von ihr ausstellen würde. Sie solle doch mal ein Auge drauf haben, denn ich hatte noch nicht die Erfahrung, wie so ein stattlicher Rüde nun als Welpe aussehen könnte. Doch leider war die Züchterin nicht bereit mir zu helfen. Ich musste anreisen. Ich sollte mir selber einen Rüden aussuchen. Gut 7 Stunden Fahrt hatten wir vor uns. Glücklich angekommen, kam dann wieder meine Frage welcher sich wohl eignen würde dafür. Ja, kam dann der ist zu klein der auch. Das war alles. Ich entschied mich nach langen zögern für einen Rüden aus dem Y-Wurf. Es waren zur Zeit 2 Sheltie würde und ein Colliewurf vorhanden. Er hatte einen größeren Fleck im Nacken daran würde ich ihn wieder erkennen. Genau.

Die Zeit war um, warum meldete sich der Züchter nicht ? Der Rüde war nun schon gute 9 Wochen alt und keine Anruf wann wir ihn holen konnten. Ich rief kurzer Hand an. Wieso wurde mir gesagt, der  Rüde ist erst 7 Wochen alt und muss noch geimpft werden. Komisch, ich schaute nach wann wir den Züchter besucht hatten. Nein wirklich laut meiner Unterlagen war der Rüde 9 Wochen alt, hatte ich mir doch das Geburtsdatum aufgeschrieben. Nun gut warten wir ab wir haben ja Zeit Dann war der Tag da wo wir den Wuffel abholen konnten. Riesige Freude lag vor uns. Doch als wir eintrafen traf mich doch ein wenig der Schock. Das war nicht der Rüde denn ich mir ausgesucht hatte. Nein, er hatte seine Fleck im Nacken auf der anders liegenden Seite. Und dann wurde mir auch noch erklärt der Rüde wäre falsch tätowiert geworden , er hätte jetzt die Tätonummer aus dem Z-Wurf, und nun hätte ich halt einen Rüden aus dem Z-Wurf. ich war von diesem Rüden überhaupt nicht begeistert. Das war doch nicht meiner!! Wir entschlossen uns ihn mitzunehmen , es war eh kein anderer mehr da. Auch komisch alle anderen außer 2 Rüden aus seinem Wurf waren noch da. Wo war der jüngere Wurf? Wie so manch ein anderer denkt haben wir den Welpi mitgenommen, wollten doch nicht ohne heimkehren, dazu war der Weg viel zu weit. Und was nicht ist ,kann ja noch werden. Merkwürdig kam uns seine Schnauze vor, als wenn irgendwo was fehlte.

So traurig die Sache auch klingt, aber der Rüde hatte eine Vorbiss der schon von Geburt an vorhanden, laut Aussagen meines Tierarztes. Nichts für die Zucht nichts für die Ausstellung. Nirgends wo war dieses in der Ahnentafel vermerkt. Also entschloss ich mich es der Züchterin zu erzählen und war gespannt was sie dazu sagen würde. Nach langem Hin und Her wurde mir dann mit dem Rechtsanwalt gedroht. Aber mit den Leuten die weit weg wohnen kann man es ja machen. Ich habe mich entschlossen bei so einer Kameradschaft den VDH zu verlassen. War bitter enttäuscht, wo er doch eigentlich der beste der Vereine sein  sollte. Auch  mit meine blue-merle Hündin  wäre ich zu der zeit doch nie dort was geworden. Sie stammt aus einem anderen Verein, den so genannten Dissidenten. Ich hätte sie auch niemals hergegeben, was man von mir damals verlangt hätte. Den diese Hunde waren ja nur Mischlinge in ihren Augen und keine Shelties. Man überlege doch mal, die Züchterin der Hündin hatte gerade den Verband verlassen hatte noch VDH Stammhunde und ihre Welpen sollten Mischlinge sein? Nein nicht mit mir. Ganz zu schweigen was ich diesem Rüden antun musste. Er lief eine lange Zeit mir Klammer rum. War seelisch und körperlich angeschlagen. Ein Fangzahn war wie ein Keilerzahn nach vorne aus dem Maul gewachsen. Ja , dafür hätte er noch eine Spange gebraucht um das zu richten. Nein so was konnte ich ihn nicht antun.. Ersatz habe ich damals bekommen. Auch der Rüde hatte diese Zähne. Ich muss sagen ich bin damals vom Glauben abgefallen.. Ich denke mehr brauch ich nicht zusagen und jeder wird mich jetzt verstehen. So habe ich mir nicht eine Vereinskameradschaft vorgestellt.

Habe dann schließlich meine Colliezüchterin angerufen und nach anderen Verbänden den so genannten Dissidenten gefragt. Anfang 1996 wurde ich freundlich, was ich gar nicht gewohnt war,  auf einer Ausstellung empfangen. Diese Ausstellung war total überfühlt und man hatte trotzdem noch nette Worte für mich. ja hier wollt ich züchten. Ich trat ein. Habe dort jahrelang gezüchtet und bin nun im SzvD e.V., wo ich gedenke zu bleiben. Ja ich habe viel daraus gelernt.

Heute versuch ich die Leute , die bei mir Welpen kaufen, darauf hinzuweisen. Denn eine Gebißveränderung dieser Art kann jeder vernünftige Züchter und Tierarzt bei der Wurfabnahme schon fest stellen. Des weitern weise ich auch gerne auf Größenunterschiede hin. Ich kläre die Welpenkäufer über Augenanormalien auf und erkläre MDR 1und was sonst noch alles so für einen Sheltie wichtig ist. Ich bin auch gerne nach dem kauf für meine Welpenkäufer da


 

 

 

 

Meine Shelties
  Rüden

1. Ricky vom Schäferstolz


2. Andy Dark Boy vom Sheltieparadies

3. Urs Blue Phantom vom der Ahornallee

4. Casper from the Olympic Mountains

5.Black Snoopy vom Stromberger Land

6. Black Gosha vom Olymp

7. Dark Jethro vom Olymp

Hündinnen
1. Dark Bellis vom Olymp
2. Fritzie
3. Black Zarmena vom Olymp
4.Black Domina vom Olymp

5. Black ´N`White Harmonie vom Olymp

 

Verein
  Sheltiezuchtverein Deutschland e.V.
 
Welpenaufzucht in der Familie
  Meine Welpen werden in einem eigen für sie hergerichteten Zimmer geboren. Das Zimmer liegt neben der Küche.
Eine Woche bevor die Welpen geboren werden, ziehe ich mit der Hündin in dieses Zimmer. Wir schlafen dort gemeinsam bis die Geburt beginnt. So habe ich die Hündin immer im Auge und sie fühlt sich geborgen.
Am Tag der Geburt bin ich natürlich bei ihr. Meine Hündinnen werfen bis auf einige Ausnahmen immer problemlos. Nach dem Geburt schlafe ich noch 3-4 Wochen bei der Hündin und den Welpen, solange bis sie das Lager verlassen. Dann verlasse auch ich mein Lager und räume das Zimmer.
Mit 3 Wochen bekommen die Welpen ihren ersten Brei. Einige Tage später koche ich den ersten Hack ab. Mit 4 Wochen fangen sie an Dose und Trockenfutter zu essen.
Je nach Wetterlage sehen sie im Alter von 5 Wochen zum ersten Mal den Garten.
Meine Welpen wachsen im Haus und Garten auf. Sie lernen den Lärm der Autos und die Geräusche aus der Umgebung kennen. Sie werden mit allen Geräuschen, die im Haus anfallen, bekannt gemacht. Sei es der Abwasch, das Herunterfallen irgendwelcher Gegenstände, der Staubsauger oder einfach nur laute Musik.
Mit ca. 6 Wochen rennen sie dann durch das ganze Haus. Sie lernen Stube, Schlafzimmer, Badezimmer (was durch die Spülung sehr interessant ist), Küche und die oberen Stockwerke kennen. Die Treppe wird aber sicherheitshalber blockiert.
Zu unserer Familie gehören noch 2 Kinder, die auch Freunde mitbringen und 3 Katzen. Die Welpen spielen mit den Katzen als wären sie auch Hunde. Auch im Garten sind die Katzen dabei und man kann viel Unfug lernen.
Wenn sie ab der 8. Woche dann so langsam das Haus verlassen, sind sie 4-fach entwurmt, gechipt, geimpft,  von einem SzvD. e.V. anerkannten Tierarzt auf erbliche Augenkrankheiten untersucht und auf das Leben vorbereitet.